Medizinische Versorgung

Gute Versorgung in ganz Deutschland sichern.

Gute medizinische Versorgung darf keine Frage des Wohnortes sein. In ganz Deutschland, aber vor allem in ländlichen Räumen gilt es daher, eine bedarfsgerechte Versorgung der Menschen zu sichern.

Das Versorgungsstärkungsgesetz hat genau dort angesetzt und zum Beispiel Anreize für Ärztinnen und Ärzte geschaffen, sich auf dem Land niederzulassen. Aber auch die Gründung von medizinischen Versorgungszentren etwa durch Kommunen ist einer von mehreren Bausteinen, um eine gute Versorgung in Deutschland weiterzuentwickeln. 

Das Versorgungsstärkungsgesetz leistet einen wichtigen Beitrag, indem es auch künftig eine flächendeckende und gut erreichbare medizinische Versorgung sicherstellt. Des Weiteren haben gesetzlich Versicherte seit 1. Oktober 2016 Anspruch auf einen ärztlichen Medikationsplan, wenn sie mehr als drei Medikamente verordnet bekommen.

Aktuelle Leistungsverbesserungen

Arztpraxis

1. Terminservicestellen

Die neu eingerichteten Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen sollen Versicherten mit einer Überweisung innerhalb von vier Wochen einen Termin bei einem Facharzt oder Psychotherapeuten vermitteln.

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3. Unabhängige Zweitmeinung

Versicherte werden einen Anspruch darauf haben, eine unabhängige ärztliche Zweitmeinung einholen zu können. Das betrifft zum Beispiel bestimmte geplante Operationen, die der Gemeinsame Bundesausschuss festlegt. 

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Service und Schutz

1. Flächendeckende Versorgung

Gerade in unterversorgten und strukturschwachen Gebieten, vor allem auf dem Land, sollen sowohl Arztniederlassungen als auch Krankenhäuser finanziell gefördert werden. Ziel ist, Anreize für Neuniederlassungen zu schaffen und die Versorgung im Notfall sicherzustellen.

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2. Arzneimitteltherapiesicherheit

Ziel ist es, Medikationsrisiken weiter zu verringern. Der Aktionsplan zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit hat bereits wesentliche Erfolge aufzuweisen, wie zum Beispiel die Schaffung des bundeseinheitlichen Medikationsplans.

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3. Überall abgesichert: Der Medikationsplan

Vor allem chronisch Kranke und ältere Menschen nehmen regelmäßig mehrere Medikamente parallel ein. Der Medikationsplan soll alle von einer Person angewendeten Medikamente beinhalten und trägt so dazu bei, Wechselwirkungen zu vermeiden, erleichtert ihren Alltag und schafft Transparenz, wenn verschiedene Ärztinnen und Ärzte Medikamente verschreiben.

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4. Hebammen und Entbindungshelfer

Kranken- und Pflegekassen sollen künftig auf Regressforderungen gegenüber freiberuflichen Hebammen verzichten. Das kann dazu beitragen, steigende Versicherungsprämien langfristig zu stabilisieren und eine flächendeckende Versorgung von Hebammenhilfe dauerhaft sicherzustellen.

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Downloads

Info-Poster „So stärken wir die Gesundheit"

Umfang: 5 Seiten Stand: April 2017

Mit den Pflegestärkungsgesetzen stellt die Bundesregierung die Versorgung pflegebedürftiger Menschen auf eine neue Grundlage. Das Poster gibt einen verständlichen Überblick darüber, warum, für wen und wie die Pflegeversicherung ausgebaut und modernisiert wurde.

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